Galileo        Zurück zur Homepage  handnlkr.gif (1629 Byte)
  http://www.lv2.ifkomhessen.de/galileo.htm#S1        Zurück zur Auswahl


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Weitere Quellen 
             Siehe auch GPS


Begriff
http://www.kl.unibe.ch/kl/ipsla/2001_02/s2/Physiker/Galilei.htm   Auszüge
Galilei (1564-1642)
Galilei, Galileo, italienischer Physiker, Mathematiker, Philosoph und Astronom. Zusammen mit Johannes Kepler bewirkte er auf dem Gebiet der Wissenschaften einen Umbruch, indem er das heliozentrische Weltsystem von Nikolaus Kopernikus weiterentwickelte, das später durch den englischen Physiker Sir Isaac Newton bewiesen wurde. Galilei wurde am 15. Februar 1564 in Pisa geboren. Er studierte drei oder vier Jahre Medizin und Philosophie, bis er sich für das Studium der Mathematik und Naturwissenschaften entschied. Mit 26 Jahren wurde er Mathematikprofessor in Pisa. Seine Liebe zum Experiment und seine kritische Haltung zu Aristoteles entwickelte sich hier. 1592 ging er als Professor für Mathematik und Physik nach Padua. 1609, das Jahr, in dem Johannes Kepler seine beiden ersten Gesetze über die Planetenbahnen veröffentlichte, konstruierte Galilei - nach Angaben aus Holland - ein Fernrohr. Er entdeckte die Jupitermonde, die Saturnringe, die Mondgebirge und die Sonnenflecken. Die Entdeckungen, die ihm sein "Teufelsinstrument" erlaubte, banden ihn endgültig an die Lehre des Kopernikus, die er etwas vereinfacht übernahm. Sein Eintreten für diese Lehre brachten ihn in Konflikt mit der Inquisition. Er wurde nach Rom zitiert, verhört und in Haft gehalten. Man drohte ihm die Folter an - Galilei widerrief seine Lehre und schwor ihr ab. Theoretisch blieb er bis zu seinem Tode ein Gefangener der Inquisition - allerdings ohne  Kerker und Ketten. 1633 gestattete ihm der Papst, sich auf sein Landgut Arcetri zurückzuziehen. Hier schuf er sein eigentliches Hauptwerk, die Fall- und Trägheitsgesetze. Das Buch über diese Gesetze erschien, nachdem es nach Holland geschmuggelt worden war, erst 1630, weil es selbst in Leiden und Amsterdam keinen Verleger fand. Galilei wurde zum Vater der "klassischen Physik". Seine eigentliche Leistung besteht darin, dass er das Experiment als wesentliches Mittel zur Erkenntnis von "Naturgesetzen" erkannte.
Er starb am 8. Januar 1642 in Arceti bei Florenz.

http://www.galilei.schulnetz.hamm.de/info/galilei/galilei.html  
Galileo Galilei war ein begabter Mathematiker sowie Physiker und Astronom. Durch Beobachtungen und Experimente war er der erste Wissenschaftler, der seine Forschungen nur aus diesen Methoden bezog. Damit leistete er auch einen Beitrag zur Entwicklung wissenschaftlicher Methoden.

http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/g/galilei.html  
Galileo Galilei (1564 bis 1642 nach Christus)
Er veränderte radikal das Weltbild der Menschheit.


Im Zusammenhang mit Satellitennavigation:
Galileo

http://www.poly-electronic.ch/garmin-terminologie.htm
.... Geplantes GPS-System der Europäer (ESAund der EU), das bis zum Jahre 2008 in Betrieb gehen soll.
http://www.bmvit.gv.at/sixcms/detail.php/template/i/_e1/3/_e2/5/_e3/1000/_relid/3577/
GALILEO - Satellitennavigation in Europa, "Synonym für ein europäisches Projekt"

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Meldungen
Galileo (mit Suchmaschine Google ermittelt, älteren Datums)    Auszüge
Aktueller Sachstand und zukünftige Aktivitäten
Basierend auf den beiden heute verfügbaren Satellitennavigationssystemen GPS und GLONASS hat die Satellitennavigation Einzug in eine Vielzahl von Anwendungsbereichengefunden. Für einige Einsatzbereiche wie z.B. Präzisionsanflüge und Leit- und Überwachungssysteme der Bahn reicht jedoch die Leistungsfähigkeit der heutigen Systeme nicht aus, um die hohen technischen Anforderungen zu erfüllen. Ausserdem werden sowohl GPS als auch GLONASS von ausländischen militärischen Organisatoren betrieben und können somit auch die institutionellen Anforderungen, die bei dem Einsatz für sicherheitskritische Anwendungen notwendig sind, nicht erfüllen. Aus diesen Gründen hat die EU per Ratsentschliessung vom 19.12.1994 zum einen die Ent-
wicklung und Implementierung eines europäischen zivilen Ergänzungssystems unter der Bezeichnung European Geostationary Overlay Service (
EGNOS), zum anderen Validierungen zum Aufbau eines autonomen zivilen Satellitennavigationssystems beschlossen. In einer Mitteilung vom 10.2.1999 schlägt die Europäische Kommission den Aufbau eines globalen, dem neuesten Stand der Technik entsprechenden Satellitennavigationssystems einschliesslich terrestrischer Infrastruktur unter der Bezeichnung Galileo" vor.
Unter GNSS-1 versteht man die heute verfügbaren Satellitennavigationssysteme GPS und GLONASS einschliesslich der satellitenbasierten Ergänzungssysteme EGNOS, WAAS und MSAS (MTSAT1 based Satellite Augmentation System).
Der Begriff GNSS-2
definiert die zukünftigen integrierten Satellitennavigationssysteme unter Beteiligung des autonomen europäischen Systems Galileo.
Am 17.6.1999 forderte der Verkehrsministerrat unter deutscher Ratspräsidentschaft die Kommission auf, eine  Definitionsphase
für Galileo bis Ende des Jahres 2000 durchzuführen. Die Ratsentschliessung hierzu wurde am 19. Juli 1999 verabschiedet.
Während der Definitionsphase wurden folgende Studien durchgeführt:
    GALA (Galileo Overall Architecture Definition)
    GalileoSat (Galileo Space Segment and related Ground Segment)
    GEMINUS (Galileo European Multi-Modal Integration Navigation Service)
    INTEG (Integration of EGNOS into Galileo)
    SAGA (Standardisation Activities for Galileo)
Begleitende Aktivitäten:
    GENESIS (Galileo European Network of Experts to Support the European Commission)
    GAST (Galileo Architecture Support Team)
    SARGAL (Study for Search and Rescue in Galileo)
    GUST (Galileo Use Support Transport)
Vrschiedene Arbeitsgruppen
    Multi Transport Satellite
Hinsichtlich der
Systemauslegung soll Galileo folgende Anforderungen erfüllen:
    Globale Verfügbarkeit
    Kompatibilität/Interoperabilität zu GPS und GLONASS
    Medium Earth Orbit (MEO) Konstellation
(Diese Lösung ist mit dem geringsten technischen Risiko verbunden, da für diese Technologie bereits Erfahrungen durch GPS und GLONASS vorliegen)
Die Kosten für Galileo werden derzeit mit 3,25 Mrd. Euro beziffert. Aufgrund der gegenwärtig bestehenden Wettbewerbsverzerrung durch das kostenlos verfügbare GPS Signal hält die Kommission eine anteilige öffentliche Finanzierung der Basisinfrastruktur für unverzichtbar. Die Definitionsphase wurde mit je 40 Mio. Euro von ESA (European Space Agency) und EC finanziert. Für die anschliessende Test und Validierungsphase ist der Einsatz von je 550 Mio. Euro aus EU-Programmen und dem ESA-Etat vorgesehen. Die weitere Finanzierung (Deployment and Operation) soll durch privatwirtschaftliche Beteiligungen im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP) erfolgen. Als Zeitrahmen für den operationellen Betrieb von Galileo wird 2008 angepeilt (EC, 1999). Folgende Galileo
Servicestufen sind derzeit in der Diskussion:
Open Service (OS): ein kostenfreier Dienst für alle Nutzer, der Positions- und Zeitinformationen in vergleichbarer Qualität zu anderen existierenden Systemen bietet (unter Berücksichtigung der Weiterentwicklung bestehender Systeme bis 2008)
Commercial Service (CS): ein auf dem OS basierender kostenpflichtiger Dienst, der zusätzlich Zugang zu einer dritten Frequenz und Integritätsinformationen ausstrahlt
Safety Of Life (SOL)/Public Regulated Service (PRS): ein Dienst der auf die Bedürfnisse sicherheitskritischer Anwendungen, Search and Rescue und BOS ausgerichtet ist Die für Galileo benötigten Frequenzen konnten auf der World Radio Conference (WRC) im Mai 2000 in Istanbul reserviert werden.
Auf der Tagung des Verkehrsministerrats vom 21.12.2000 konnte hinsichtlich der Finanzierung von Galileo keine Einigung erzielt werden. Obwohl sich die Kommission und die Mehrzahl der Mitgliedsstaaten für einen sofortigen Beginn der erforderliche Massnahmen aussprachen, verhinderten die Bedenken einiger Mitgliedsstaaten eine Einigung. Hauptbedenken waren die ungeklärte Einbeziehung öffentlicher Dienste, die ungeklärte militärische Nutzung und die offene finanziellen Beteiligung seitens der Privatwirtschaft. Im März 2001 erfolgt eine Interessensbekundung in Form eines Memorandum of Understanding (MoU) verschie- denen Firmen und Organisationen (Alcatel, Thales, Enav, Telespazio und Aena) sich bis 2005 mit 200 Mio. Euro an der Entwicklung von Galileo zu beteiligen. Am 5.4.2001 beschloss der Ministerrat der Verkehrsminister das Galileo-Programm fortzusetzen und weitere 100 Mio. Euro bereit zu stellen. Der gleiche Betrag wird von der ESA für die nächste Phase der Galileo Entwicklung zur Verfügung gestellt. Um eine Kostenexplosion für den öffentlichen Sektor zu vermeiden, wurde beschlossen, bei der
nächsten Tagung des Verkehrsministerrats im Dezember 2001 eine Obergrenze für die Förderung von Galileo festzulegen.
Am 20.6.2001 veröffentlichte die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Verordnung des Rates zur Errichtung des gemeinsamen Unternehmens Galileo (Galileo Joint Undertaking)" (KOM(2001) 336) mit folgendem Inhalt:
Bis Ende 2001 soll eine effiziente Verwaltungsstruktur geschaffen und eine geeignete Unternehmensform (basierend auf Artikel 171 des EU-Vertrags) für den zukünftigen TransEuropean Networks (TEN), 5. und 6. Forschungsrahmenprogramm Betreiber von Galileo identifiziert werden. Nachdem zunächst die Organisationsform einer Agentur untersucht und aus mehreren Gründen wieder verworfen wurde, wird in der KOM(2001) 336 ein Vorschlag für eine zukünftige Unternehmenssatzung unterbreitet. Unter anderem wird die Beteiligung von EU, ESA, Europäischer Investitionsbank und interessierten Privatunternehmen mit 20 Millionen Euro beziffert. Für kleine und mittlere Unternehmen, deren Definition durch die Empfehlung der Kommission vom 3.4.1996 festgelegt wurde, beträgt die Mindestbeteiligung 1 Million Euro. Entscheidungen werden von einem Verwaltungsrat gefällt, die Modalitäten sind in der KOM(2001) 336 festgelegt. Die Gesellschaft soll durch ein Exekutivkomitee und einen Direktor geführt werden.


http://www.ulrich-stockmann.de/galileo/   Auszüge
Galileo - Satellitennavigation für die EU Europas gemeinsame Antwort auf GPS (USA)
und GLONASS (Russland), die jeweils vom Militär kontrolliert werden und für europäische Anwendungen auf dem Gebiet der Satellitennavigation nur eingeschränkte Zuverlässigkeit besitzen. Der Verkehrspolitiker Ulrich Stockmann, MdEP, ist in der sozialdemokratischen Gruppe im Europäischen Parlament (EP) für GALILEO zuständig. Mit dem Beschluss des EU Rates Verkehr vom 26.3.2002, die EU-Mittel für die Entwicklungsphase (bis 2004) freizugeben, erfüllt sich eine von Ulrich Stockmann lange proklamierte Forderung: "Go for GALILEO!" Jetzt muss schnellstmöglich eine tragfähige und effiziente Management-Struktur für das Projekt erarbeitet werden, die Ausschreibungen müssen unter Dach und Fach und der Start des "Gemeinsamen Unternehmens GALILEO" (nach Art. 171 EGV) ist oberste Priorität, so Stockmann. Der Kompromiss zwischen den Regierungen Deutschlands und Italiens ebnet den Weg...
Haben Sie Fragen zu GALILEO ? Die Büros und das Team von Ulrich Stockmann, MdEP, stehen Ihnen telefonisch, per E-Mail oder vor Ort in Brüssel, Magdeburg sowie Berlin jederzeit zur Verfügung und freuen sich darauf, Ihnen helfen zu können. Fragen Sie.
   Europäische Verkehrspolitik, Ausgabe 2/2001
    GALILEO: Plädoyer für europäische Satellitennavigation im 21. Jahrhundert, von Ulrich Stockmann
    Von "A", wie Anwendungen, bis "Z", wie zivile Kontrolle reicht das thematische Spektrum einer der ersten umfassenden     

    Publikationen zum derzeitigen Stand der Dinge rund um das Mega-Projekt GALILEO.
    Verständlich geschrieben, detailiert, praktisch. Eine Orientierung nicht nur für Fachleser... [Vollversion, 16 S., 3,6MB]

   siehe auch: Apell der Abgeordneten des Europäischen Parlaments an den EU-Gipfel von Laeken: GALILEO - time to
   choose - l'heure des choix, 13.12.2001 [.pdf, 97 KB]
. . . .
Sonstige Berichte
Telepolis, 23.12.2000: Verkehrsminister uneinig über europäische Satellitennavigation - Artikel von Ralf Bendrath, New Scientist, 5.4.2001: Galileo is Go
Süddeutsche Zeitung, 6.4.2001: Europa sucht neue Orientierung - Kommentar von Christopher Schrader
Financial Times Deutschland, 19.4.2001: Satelliten umkreisen Bayern - Artikel von Nicola Liebert
Financial Times Europe, 8.2.2002: Double blow to EU's Galileo satellite project - Artikel von Daniel Dombey,Badische Zeitung, 21.3.2002: Verkehrslotse aus dem All - Artikel von Michael Heilemann BBC Sci/Tech: 26.3.2002: Galileo System gets go-ahead [HTML]
3.2.2003: GALILEO: Zeit für einen Kompromiss: Politik des italienischen Premiers gefährdet auch Aufträge für Alenia (.de, PDF-Datei, 57 KB) | GALILEO: È giunta l'ora del compromesso: La politica del premier italiano mette a rischio anche vantaggi per l'Alenia
20.3.2002: EU-Verkehrsminister vor Zustimmung: GALILEO's Reise geht weiter: jetzt Rahmen setzen

10.12.2001: Satellitennavigationssystem GALILEO: Überblick zum Stand der Dinge erschienen
6.12.2001: Neue Verzögerung bei GALILEO: Keine Zukunft durch Warten [PDF-Datei, 57 KB]
4.10.2001: Entschliessung des EP zu GALILEO: Plenum übernimmt wichtige Initiativen [PDF-Datei, 56 KB]
10.7.2001: EP-Verkehrsausschuss folgt Stockmanns Anregungen - wichtige Ergänzungen zu GALILEO beschlossen | English Version [PDF-Datei, 52 KB,
4.7.2001: GALILEO - Stockmann betont Datenschutz, zivile Kontrolle und Anwendungen [PDF-Datei, 58 KB]
29.5.2001: EU-Stellitennavigation im 6. Forschungsrahmenprogramm stärken [PDF-Datei, 38 KB,]
3.4.2001: Stockmann: EU-Staaten sollen sich über GALILEO einigen - weiteres Zögern ist schädlich für High-Tech-Standort EU, 38 KB

    Mehr Presseinfos von Ulrich Stockmann, MdEP
http://www.ulrich-stockmann.de/galileo/
Dokumente zu GALILEO
Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament und den Rat über GALILEO, Brüssel 22.11.2000 (PDF-Datei, 262 KB,
Langenhagen-Bericht A5-0288/2001, vom 20.7.2001, beschlossen am 3.10.2001 [PDF-Datei]
Studie von PriceWaterhouse Coopers zu GALILEO: Executive Summary, TREN/B5/23-2001, vom 20.11.2001
Arbeitsdokument der Kommissionsdienststellen: Zwischenbericht über das Programm GALILEO, SEK (2001) 1960, vom 5.12.2001
Argumentationsbroschüre der Europäischen Kommission, Generaldirektion Energie und Verkehr: GALILEO, unverzichtbar für Europa, 13 Seiten, Januar 2002
Abschlusserklärung des Europäischen Rates von Barcelona, vom 16.3.2002, mit Bezug zu GALILEO


http://www.chip.de/artikel/c_artikel_10550283.html  
USA wollen Europas Galileo stören , Von Harry Wester, 2003
Szene-Journalist Harry Wester berichtet für CHIP Online regelmäßig aus der Computer-Szene in New York.
Diese Woche: Mit einem Jahr Verspätung haben die Europäer ihr eigenes Satelliten-Navigationssystem beschlossen, doch jetzt schießen die Amerikaner dagegen.

Satelliten-Navigation scheint eine äußerst preiswerte Angelegenheit zu sein. Als Erste schossen die Amerikaner 28 GPS-Satelliten in den Weltall und verkündeten sofort großzügig die kostenlose internationale
Nutzung der GPS-Signale. Und jetzt wollen auch die Europäer für schlappe 3,6 Milliarden Euro ihr eigenes Ortungssystem "Galileo" aufbauen. Auch die Japaner haben schon stolz verkündet, dass sie der
internationalen Orientierungslosigkeit abhelfen wollen und ebenfalls in den nächsten Jahren ein "in Japan besonders präzises Navigationssystem" in den Himmel schießen wollen.
Wozu drei Ortungssysteme?
Das lässt die Frage zu, ob man stets an drei verschiedenen Orten ist, so dass man drei verschiedene Ortungssignale braucht. Oder wollen die europäischen GPS-Geräte nicht länger von Meilen auf Kilometer
umrechnen? Die Präzision des amerikanischen GPS ist inzwischen allgegenwärtig. Ob Großbaustellen, Wetterdienst, Tierbeobachtungen, das Messen der Kontinental-Drift oder die Zeitstempel in den Internet-
Protokollen - alles entstammt den schwachen GPS-Signalen. Sogar das Starten und Landen der Flugzeuge soll alsbald GPS-gesteuert erfolgen.
Nicht auszudenken, was alles passieren kann, wenn GPS plötzlich ausfällt. Doch so abwegig ist der Gedanke gar nicht, denn die USA haben ein Monopol auf dem GPS-Betrieb. Die GPS-Kommandozentrale ist in einer schwer bewachten Luftwaffenbasis in Colorado Springs und es gibt weitere Überwachungs- stationen und Mess-Antennen in sechs US-Militärstützpunkten weltweit.
Die USA behalten sich ausdrücklich das Recht vor, die zivile Nutzung von GPS jederzeit abzuschalten oder es so stark zu stören, dass es auf einer Größe von einigen Hundert Quadrat-Kilometern nicht mehr nutzbar ist.
Gegenseitiges Jammern
Das aber passt weder den Europäern noch den Japanern und so wird es bald eng werden, wenn die Europäer ihre 30 Satelliten und auch die Japaner ihre vier Zenith-Satelliten im Bereich von 20.000 Kilometer
um die Erde rasen lassen. Ganz zu schweigen vom Kampf der Frequenzen.
GPS und Galileo senden sowohl Signale für die zivile als auch für die militärische Nutzung. Und da Amerikas Verteidigungsminister Donald Rumsfeld bereits angekündigt hat, dass man notfalls Europas System massiv stören will, ließen sich die Europäer einen Trick einfallen und senden jetzt ihre zivilen Signale auf den amerikanischen Militärfrequenzen. Das heißt, beim Stören von Galileo sind auch die
Cruise Missiles nicht mehr lenkbar. - Aber vielleicht bezwecken ja die Alten Europäer mit ihren neuen Galileo-Satelliten genau das.

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Meldung vom 21.03.2003 16:00, Heise-News
EU will Navigationssystem Galileo mit EGNOS genauer machen   Auszüge
Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, das Navigationssystem EGNOS schon jetzt in das geplante europäische Satellitensystem Galileo zu integrieren. Die Verwaltung der beiden Programme solle zu einer institutionellen Einheit zusammengelegt und ein Konzessionsvertrag mit einem Unternehmen geschlossen werden, das ab Juni 2004 mit dem Betrieb von EGNOS beauftragt wird, teilte die Vize-Präsidentin der Kommission, Loyola de Palacio, am Freitag in Brüssel mit.
Bis 2008 sollen für das 3,5 Milliarden Euro teure Navigationssystem Galileo insgesamt 30 Satelliten ins All geschossen werden, die den gesamten Globus abdecken und eine präzisere Navigation ermöglichen als der US-Konkurrent GPS (Global Positioning System). Die Entwicklungsphase soll noch diesem Jahr beginnen. Geplant ist zunächst der Start von vier Test-Satelliten. Die Kosten von geschätzten 1,1 Milliarden Euro übernehmen jeweils zur Hälfte die ESA und die EU-Kommission.EGNOS steht für European Geostationary Navigation Overlay Service (Europäische Erweiterung des geostationären Navigationssystems) und ermöglicht ähnlich wie die US-amerikanische Variante WAAS (Wide Area Augmentation System) eine zuverlässigere und genauere Positionsbestimmung bei der Satelliten-Navigation. Derzeit befindet sich EGNOS allerdings noch im Testbetrieb als so genanntes ESTB (EGNOS Satellite Test Bed) und ist auf
das Satelliten-Navigationssystem GPS des US-Militärs angewiesen. Um die Genauigkeit des GPS-Systems zu erhöhen, wurden europaweit zahlreiche GPS-Empfangsstationen, so genannte RIMS (Ranging and Integrity Monitor Stations), aufgebaut, die zur Entfernungsmessung und Integritätsbeobachtung genutzt werden. Über diese Stationen, deren Standort bis auf wenige Zentimeter bekannt ist, lassen sich zum Beispiel Differenzen zwischen den tatsächlichen Standortpositionen und den vom GPS ermittelten Positionen messen, die durch Signalverzerrungen in der Ionosphäre entstehen. Die Daten aller RIMS werden kontinuierlich an eine EGNOS-Hauptrechenstation transferiert, dort weitere mögliche Verzerrungseinflüsse wie Uhrenfehler der Satelliten oder Umlaufbahnschwankungen errechnet und die Daten als zusätzliches Korrektursignal über
GPS-unabhängige Satelliten -- Inmarsat-Satelliten etwa, die normalerweise für Telefonverbindungen genutzt werden -- ausgestrahlt. Die EU-Kommission geht davon aus, dass die Eingliederung von EGNOS die Indienststellung von Galileo erleichtern wird, da es dazu "beiträgt, die Zahl der Anwendungen der
Satellitennavigation zu erhöhen und die für die Zertifizierung und Zulassung notwendigen Verfahren abzu- schließen". Eine vom Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers erstellte Studie komme zu dem Ergebnis, dass erhebliche Einsparungen bei den Betriebskosten des künftigen Systems Galileo erzielt werden können -- "dank EGNOS dürften die von Galileo erzielten Nettoeinnahmen um 166 Millionen Euro ansteigen." (pmz/c't)

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Presseinformation von Eutelsat, 22.06.05
Eutelsat führt für Galileo Joint Undertaking ein internationales Konsortium für ein Projekt zur Weiterentwicklung von Galileo an
Zusammenfassung:
Paris, Köln, 22. Juni 2005 – Die Eutelsat S.A. hat heute bestätigt, das sie vom Galileo Joint Undertaking ausgewählt wurde, ein internationales Konsortium für ein Projekt zur Entwicklung neuer Ideen, Aktivitäten und Anwendungen für das globale Satellitennavigationssystems Galileo anzuführen. Das Projekt Galileo Advanced Concepts wurde im zweiten Aufruf im Rahmen des 6. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union vergeben.

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Auszug aus NET, Heft 9/05
Auf der Zielgeraden
Das Galileo-Projekt ist weiter auf Erfolgskurs
In einigen jahren wird das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo der Europäischen Union und der Europäoscjem Weltraumorganisation ESA der weltweite Standard für die zivile Datellitenavigation sein. Es ist mit dem armeirkanischen GPS und dem russichen Glonass-System interoperabel. Die Nutzer aus den verschiedenen Bereichen erhalten vom Galileo-System genaueste Standortinformationen.
. . . .

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Galileo: Nationalstolz kommt vor dem Fall
http://www.silicon.de/nl.php?id=192620

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Stolpe macht bei Galileo Ernst
http://www.heise.de/newsticker/meldung/64925

Verkehrsminister Manfred Stolpe hat seine Drohung wahr gemacht und die Bewilligung zusätzlicher deutscher Finanzmittel für das künftige europäische Satellitennavigationssystem blockiert.

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Galileo-Kosten: ESA spricht (vorläufiges) Machtwort
Finanzierung für ersten Abschnitt gesichert
http://www.silicon.de/nl.php?id=193199

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Galileo-Satellit ist voll betriebsbereit  28.12.05
http://www.heise.de/newsticker/meldung/67805

Der heute Morgen mit der Sojus-Fregat-Rakete in die Erdumlaufbahn beförderte erste Satellit des europäi- schen Naviagionssystems Galileo hat inzwischen alle Tests erfolgreich bestanden und beide Solar-Panels
ausgefahren.

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Galileo sprengt finanziellen Rahmen
http://www.silicon.de/nl.php?id=195131

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Galileo: Zweiter Testsatellit kommt halbes Jahr später
http://www.silicon.de/article.php?id=196964

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Galileo: Hungrig auf den Milliarden-Kuchen
Galileo soll 100.000 neue Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von 100 Milliarden Euro bringen. Obwohl Europas Satelliten-Navigationssystem erst 2010 an den Start geht, rüsten sich schon jetzt viele Regionen. Sie alle wollen ein Stück vom Kuchen.
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/14/0,3672,3912654,00.html

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Auszug aus INSIDE ((CHIP), 08/06
Mit Galileo in die mobile Zulunft
Der europäische GPS-Konkurrent Galileo steht in den Startlöchern. Damit sich das Satelliten-Navigations- system lohnt, wird fieberhaft nach praktischen und rentablen Anwendungen gesucht.
Ortsbestimmung mit "Galileo"
Was ist Galileo?
Hinter dem geschichtsträchtigen Namen steckt ein satellitengestütztes Ortsbestimmungssystem - ähnlich wie GPS (Global Positioning System). Mit dessen Hilfe kann man seine eigene Position mit sehr hoher Genauigkeit bestimmen. Spezialisierte Geräte empfangen dazu aus verschiedenen Himmelsrichtungen die Zeit- und Positionssignale mehrerer Satelliten und ermitteln aus diesen Angaben durch geometrische Berechnun­gen die lokale Position. Warum noch ein Ortungssystem? Als europäisches Projekt verschafft Galileo den Usern Unabhängigkeit vom amerikanischen Militärsystem GPS, dessen zivile Nutzung die Amerikaner im Krisenfall einschränken können. Das rund vier Milliarden Euro teure Projekt wird zwei Sendefrequenzen nutzen und damit eine höhere Genauigkeit als GPS bieten. Mit mehr - 27 (+ 3 als Ersatz) statt 24 - und anders positionierten Satelliten soll es Innenstädte und nördliche Länder besser abdecken. Was bietet Galileo außerdem? Zur kostenlosen Basisversorgung mit Positionsdaten sind kostenpflichtige und teilweise für Rettungsorganisationen reservierte Dienste vorgesehen, die ein Signal mit höherer Genauigkeit liefern und bei Störungen über Abweichungen informieren. Ein Testsatellit (Giove-A) ist seit Dezember 2005 im All, ein zweiter startet im Herbst. Der Probebetrieb mit vier Satelliten beginnt 2008. Richtig funktionieren wird Galileo erst ab Ende 2010, wenn alle geplanten Satelliten ihre Umlaufbahnen erreicht haben.


Obwohl das europäische Ortungssystem Galileo erst 2010 seinen Dienst offiziell aufnehmen wird, geht der Ideenwettbewerb dazu bereits in die dritte Runde. Die besten Projektvorschläge zur Anwendung von Satellitennavigation - egal ob sie existierende Systeme wie GPS oder die Besonderheiten von Galileo nutzen - erhalten während der IT-Messe Systems (www.systems.de) im kommenden Oktober die Auszeichnung „Galileo Masters". Die Ideen reichen vom virtuellen Zaun, der Großvieh in Schach hält, wenn es die zugewiesene Wiese verlässt, über die automatische Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten bis zu sicherheitskritischen Anwendungen, von deren Zuverlässigkeit Menschenleben abhängen.Galileo bietet eine wesentlich höhere Genauigkeit und Signalzuverlässigkeit als GPS", betont Frank Hermanns, Regionalpreisträger für Deutschland (2005). Der Ingenieur vom Institut für Kommunikation und Navigation am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR ( www.dlr.de ) in Weßling hat ein Antikollisionssystem für Flugzeuge vorgeschlagen, für das beide Eigenschaften sehr wichtig sind. „Die Idee selbst wäre natürlich auch mit GPS machbar, nur eben mit geringerer Zuverlässigkeit." Von der maximal möglichen Genauigkeit bis zu 30 Zentimeter darf man sich gerade im Luftverkehr nicht täuschen lassen, argumentiert Hermanns. „Daraus werden zum Beispiel bei Sonnenstürmen und nachfolgenden Turbulenzen der Ionosphäre leicht 300 Meter, manchmal auch kilometergroße Fehler". Galileo bietet jedoch einen kommerziellen Dienst an, der sol­che Fehler einschätzen kann und über Satellit den Empfängern mitteilt, so dass die Fehler sich teilweise sogar korrigieren lassen. Will man aber etwa einen Landeanflug automatisch steuern, reicht selbst Galileo-Präzision nicht: Da müsste mit Hilfe von Beschleunigungs- und Windsensoren die Flugbahn noch exakter bestimmt werden.
Den ersten Preis unter rund 240 Einsendungen hat 2004 ein Vorschlag gewonnen, der bessere Erträge im Meer bei geringen Kosten verspricht. Hoch industrialisierte Länder lokalisieren Fischschwärme mit High-Tech- Sonarsystemen, die sich ärmere Fischer nicht leisten können. Der von HCL Technologies
( www.hclt.de ) verfolgte Ansatz arbeitet zwar nur mit 80 % der Effizienz eines Sonarsystems, dafür zu einem Bruchteil der Kosten auf einem herkömmlichen PDA und mit offiziell erhältlichem Kartenmaterial, später auch Satelliten­ daten wie etwa aus Google Earth ( http://earth.google.com ).
„Wir lassen das System patentieren und arbeiten derzeit an Verbesserungen", kommentiert Elmar Paul Seibach, Direktor von HCL, den Stand der Entwicklung. „Zur Zeit sprechen wir mit einem Investor aus Arabien über eine Vermarktung in Entwicklungsländern." Das Geheimnis der geringen Kosten liegt darin, dass das System nicht wie ein Sonar mit aktiven Signalen arbeitet, sondern passiv die physikalischen Eigenschaften von Gali­leo-Signalen auswertet und auf einem handelsüblichen PDA verarbeitet, so Seibach. Mit einer Erweiterung ließe sich das System sogar im Umweltschutz einsetzen, etwa um Ölteppiche aufzuspüren.

Nicht nur zur See, sondern auf destem Boden bewegt sich Anton Meyer von der Firma Gigatag in Weßling.
(www.gigata.de) mi der Idee zur umweltschonenden Holzernte, mit der er 2004 den deutschen Regionalsieg einheimste. Beim Holzfällen lässt sich dank Galileo die Position eines Baumes und damit sein Besitzer exakt zuordnen. Weil der Stamm eine eindeutige Markierung auf der Schnittfläche erhält, lässt er sich später im Sägewerk problemlos identifizieren. Zudem bemötigt der Transport dorthin viel weniger Zeit und Sprit, da die naviagation Suchfahrten im Wald erspart.
"Heute dauert die Anfahrt zum Sammelplatz im Schnitt etwa drei mal so lange wie die Rückfahrt"., weiß Meyer, weil die Stämme mit dieser Technik identifizierbar sind, muss man nicht mehr wie heute sortenrein laden, sondern kann aufladen, was Platz hat." Während beim traditionellen Vorgehen im Mittel fast drei Monate vergehen, bis ein gefällter Baum im Sägewerk landet, braucht das in Zukunft nur noch wenige Tage. Im Idealfall muss man daher Bäume erst schlagen, kurz bevor sie benötigt werden. Verständlich, dass für den Lostik-Eyperten Mayer die Verlässlichkeit auf Garantie von Galileo wichtig ist, auch wenn er zunächst mit GPS arbeiten wird um anfangen zu können. Den "indutrielle Lösungen kann man nur auf Systeme aufsetzen, die wie Galileo eine Verfügbarkeit garantieren. (kkl).
Info: www.esa.int www.dir.de   www.galileo-industries.net   

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Weitere Quellen  
http://www.kl.unibe.ch/kl/ipsla/2001_02/s2/Physiker/Galilei.htm
http://europa.eu.int/comm/dgs/energy_transport/galileo/index_de.htm  
http://www.ulrich-stockmann.de/galileo/  
http://www.bmvit.gv.at/sixcms/detail.php/template/i/_e1/3/_e2/5/_e3/1000/_relid/3577/  
http://www.esa.int/export/esaSA/GGGMX650NDC_navigation_0.html  
http://www.bmvit.gv.at/sixcms/detail.php/template/i/_e1/3/_e2/5/_e3/1000/_relid/3577/  

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